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Kiekebusk (Plattdeutschegruppe)

In der Gruppe Kiekebusk wird die plattdeutsche Sprache gepflegt. Sie wurde 1984 im Verein ins Leben gerufen; ein Kreis aller Altersschichten. Vornehmlich treten sie in der „althistorischen Tracht, die vor ca 100 - 120 Jahren in Kloster Oesede und Umgebung getragen wurde auf. Ihre Auftritte erfolgen bei Vereinsjubiläen, bei Dorf- und Pfarrfesten oder auch bei Firmenjubiläen. Sie singen und erzahlen gern aus „der guten alten Zeit". De Grautfamilge KIEKEBUSK ist nicht nur im Osnabrück Land bekannt. Der Bekanntheitsgrad geht weit über die Kreisgrenze hinaus. Auftritte erfolgten bisher schon beim Tag der Niedersachsen/Niedersachsentag, auf dem Deutschen Katholikentag 2008 in Osnabrück, auf dem Deutschen Wandertag in Lippstadt 2006. Auch im Jahre 2021 auf dem Deutschen Wandertag in Melle hat die Gruppe KIEKEBUSK ein Gastspiel absolviert. Die Familie Kiekebusk stand natürlich auch auf der Bühne der LAGA in Bad Iburg  2018.

Selbstverständlich ist ihr Hauptziel und Wunsch, dass die plattdeutsche Sprache auch in der hiesigen Gegend erhalten bleibt. In welcher Weise und mit welchem Erfolg der Wunsch in Erfüllung geht, bleibt abzuwarten. Leider ist dieses hohe Kulturgut immer mehr „auf der Seite der Verlierer oder auf dem absteigenden Ast". Wer Interesse hat in diesem Kreise mitzuwirken, sollte sich beim Heimatverein Kloster Oesede melden. Der Kiekebusk-Abend ist jeweils am 2. Montag im Monat in der Kloster- Pforte, Königstraße l, in Kloster Oesede/GMHütte. (Ansprechpartnerin: Marie-Luise Korte 05401 45725)

De plattdütske Üörnet an'n achtuntwünstigsten März

Leewe Lüe!

De Truppe KIEKEBUSK ut den Heimatverein Klauster Euse un de HOLTHUSKEN PLATTSPRIAKERS hewwet an düssen Üörnet met ne gansse masse Lüe Plattdüsk küert.

Wi menden, dat wi de Saake gründlich uparbeeted had'n. To use Erstauhnen keim'n dann ne gannse masse Lüe mäh oss wi dacht hadd'n; - nämlik wit üöver hunndert Lüe wöen et.

Dat häff us natürlik bannig fröwwet.

Bi Kaffee un Kouken löüt et sik auk gout voartellen. Tüskendüe hewwe dann auk noa Leeder sungen. Oalles dat häff de Touhöerers mächtig gout daun. Se wöern oalle düchtig gout tofiar.

 

Dem Personenkreis aus Holzhausen und der KIEKEBUSK-GRUPPE ist wiederholt aufgefallen, daß viele Bürger Willens sind eine "plattdeutsche Stunde" zu erleben. Außerdem ist die plattdeutsche Sprache wieder "richtig in". In Fernsehen, Rundfunk und an vielen Orten und Stätten finden immer wieder Veranstaltungen in der früheren Redensart/Mundart statt. Vor ungefähr hundert Jahren setzte in der "gebildeten Bürgerschaft" der Trend ein, die plattdeutsche Sprache zu unterbinden - eine eigenwillige Art und Weise! Offensichtlich wurde dabei ganz außer Acht gelassen, daß die Gesellschaft ein hohes Kulturgut verliert! Wie nach- und fahrlässig wurde doch gehandelt, denn die eigentliche Muttersprache wurde dadurch in vielen Familien ausgeschaltet und ging der Gesellschaft somit verloren.

In jüngster Zeit haben nun Hochschulen, Pädagogen und Sprachforscher das Gegenteil festgestellt und fordern wieder dazu auf, die plattdeutsche Sprache sowie alle Dialektredensarten wieder aufzunehmen.

Die Kölner Karnevalisten haben den Grundstein für dieses Ansinnen gelegt und erstaunlich viel Erfolg gehabt. Auch bei uns in Norddeutschland und im Westfalenland gibt es gute Erfolgsquoten. In allen Amtsstuben darf wieder plattdeutsch gesprochen werden und wo es nicht verstanden wird, soll ein "Übersetzer" herbeigeholt werden - auch in den Gerichtstätten.

Es könnten noch lange und viele Ausführungen gemacht werden.

 

Wer Interesse hat, kann sich melden: - Bi de KIEKEBUSKES in de "Klauster Poarden" orre bi de "HOLTHUSKEN-PLATTSPRIAKERS", denn wi küert platt - un Du auk? -

Dann kumm tou us! Wer maket met?

KIEKEBUSK (04-2017)

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